Es reicht! Erdrutsche, Waldbrände, Überschwemmungen, das Klima gerät ausser Kontrolle, und die Kantonsregierung  ̶  tut nichts!

Mein Name ist Martin Neukom, ich bin 32, Ingenieur, und ich kandidiere im März 2019 für den Regierungsrat. Denn ich will dazu beitragen, dass der Kanton Zürich im Klimaschutz aktiv wird.

Schon in jungen Jahren habe ich mich mit dem Klimawandel beschäftigt. Nach einer Lehre als Konstrukteur habe ich am Technikum studiert. Heute arbeite ich in der Forschung an Solarenergie – einer Schlüsseltechnologie im Kampf gegen den Klimawandel.

Solarenergie ist Grüne Wirtschaft pur: Sie wird immer günstiger, ist absolut konkurrenzfähig, technologisch fortgeschritten und eine immer stärkere Alternative zu den fossilen Energien. Das macht Hoffnung.

Und genau darum verbinde ich meinen Beruf mit der Politik. Innovation passiert immer durch politische Unterstützung. Seit vier Jahren bin ich Kantonsrat und setze mich ein für Erneuerbare Energie, Kulturlandschutz, aber auch für soziale Integration, die Eindämmung der Gesundheitskosten oder stabile Staatsfinanzen.

Martin Neukom

Klima

2018 war die wärmste April-Juli-Periode, seit wir die Temperaturen in der Schweiz aufzeichnen (1864). In ganz Europa standen die Wälder wegen der grossen Trockenheit in Flammen. Im Rhein starben haufenweise Fische, weil das Wasser zu warm wurde. Allen voran litten die Bauern unter der anhaltenden Dürre.

Der Klimawandel ist leider real. Die gute Nachricht: Wir können etwas tun. Ich möchte im Regierungsrat erreichen, dass der Kanton Zürich einen Beitrag leistet zu wirkungsvollem Klimaschutz.

 
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Der Kanton Zürich kann das Klima nicht alleine schützen. Aber wir können unseren Beitrag leisten und das Klima-Abkommen von Paris umsetzen. Als weltweiter Finanzplatz können wir dafür sorgen, dass Investitionen nicht mehr in Öl, Gas und Kohle gehen, sondern in Erneuerbare Energien. Wie das genau funktionieren könnte, zeige ich in meinem Klima-Plan für den Kanton Zürich.

Aktuell

Themen

Im Kanton Zürich gibt es auch einiges mit direkten Auswirkungen für die Bevölkerung zu tun. Hier eine Auswahl.

Gesundheitskosten

Für viele Leute werden die steigenden Krankenkassenprämien zu einem Problem. Der Pseudo-Wettbewerb zwischen den Spitälern kurbelt das Kostenwachstum zusätzlich an. Es braucht bessere Anreize für gute Qualität zu vertretbaren Kosten.

Jobs für die Zukunft

Niemand weiss, wie die Zukunft wird. Aber wir wissen, dass es gewisse Jobs von heute in Zukunft nicht mehr geben wird und neue Jobs entstehen, die es heute noch nicht gibt. Hier braucht es Massnahmen, damit in diesem Wandel niemand abgehängt wird.

Kultur

Ohne Kultur wäre das Leben farblos. Wir besuchen fremde Städte wegen ihrer Kultur, wegen den Museen und Festivals, wegen der Baukultur oder wegen der Esskultur. Kultur bringt mich auf Ideen, bietet Inspiration. Darum ist mir Kultur wichtig und darum braucht Kultur auch finanzielle Förderung.

Kulturlandschutz

Noch immer wird eingezont und Kulturland überbaut. Dadurch bleibt weniger Platz für Landwirtschaft. Es braucht zusätzliche Massnahmen gegen die Zersiedelung. Darum unterstütze ich die Zersiedlungs-Stopp Initiative auf nationaler Ebene.

Zusammenhalt

Wir brauchen Zusammenhalt. Es ist für alle Menschen wichtig, dazu zu gehören. Es ist der Garant für Stabilität und friedliches Zusammenleben. Darum wehre ich mich mit aller Vehemenz gegen Ausgrenzung von Minderheiten, wie es heute leider wieder öfters vorkommt.

Velo

Es braucht separate Spuren für Velos und Autos. Denn die zwei sind inkompatibel. Nur so wird Velofahren sicher und attraktiv.
Das nützt auch jenen, die mit dem Auto unterwegs sind.

Die grösste Gefahr für die meisten von uns ist nicht, dass wir hohe Ziele anstreben und sie verfehlen, sondern dass wir uns zu niedrige setzen und sie erreichen.
— Michelangelo

Einstellung zur Politik

Um zu verstehen,
muss man zuhören

Wer glaubt, im Besitz der Wahrheit zu sein, hört den anderen nicht mehr zu. Das ist schlecht, denn die Demokratie lebt von der Auseinandersetzung. Für gute Politik braucht es Verständnis für das Weltbild der politischen Gegner. Wer denkt, dass alle anderen per se falsch liegen, lernt nichts dazu.

Fokus auf Lösungen

Neulich hat ein Kollege in der Firma einen groben Fehler in einer Berechnung entdeckt. Ich freute mich. Wer den Fehler gemacht hat, interessierte mich nicht. Wir konnten den Fehler beheben und unser Produkt verbessern.
Ich finde, es braucht auch in der Politik mehr Fokus auf das Lösen von Problemen und weniger auf das Suchen von Schuldigen.

Gute Politik lebt
vom Kompromiss

Der Kompromiss hat in der Schweiz Tradition. Er bedeutet, dass bei einer Lösung verschiedene Interessen berücksichtigt werden.
In den letzten Jahren ging der Wille zu Kompromissen und das Verständnis von unterschiedlichen Interessen zurück. Wir müssen wieder zurückkehren zu einer besseren Kompromisskultur.

Über mich

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Politisch

Mit ungefähr 15 Jahren begann ich, mich stark für den Klimawandel zu interessieren. 2005 stiess ich deshalb zu den Jungen Grünen.
2008 bis 2012 war ich Präsident der Jungen Grünen Schweiz. Seit 2014 bin ich Zürcher Kantonsrat. Dort gehöre ich der Kommission für Planung und Bau (KPB) an. 2015 hat der Kantonsrat ein Postulat von mir überwiesen, welches verlangt, dass der Kanton bei allen eigenen Bauprojekten eine Solaranlage realisiert, wenn dies rentiert.

Ich bin Mitglied der Geschäftsleitung der Grünen Kanton Zürich und im Vorstand von Fussverkehr Schweiz.

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Beruflich

2006 habe ich meine Lehre als Konstrukteur abgeschlossen. Früher, als die Berufsbezeichnungen noch verständlich waren, hiess das Maschinenzeichner.

Nach dem Studium zum Mechatronik-Ingenieur arbeitete ich zwei Jahre am Institut für computergestützte Physik (ICP) an der ZHAW.
Um die Idee eines Messgerätes für Solarzellen umzusetzen, wechselte ich 2011 zur Firma Fluxim AG. Dieses All-in-one-Messgerät wurde zum Erfolg und ist in 14 verschiedenen Ländern in Forschungslaboren im Einsatz.

Parallel dazu habe ich einen Master-Abschluss in Solaren Energiesystemen erworben. Neben Politik und der Arbeit in der Firma Fluxim arbeite ich zur Zeit an meiner Doktorarbeit zu Perovskit-Solarzellen.

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Privat

Meine Leidenschaft gilt dem Verständnis der Physik sowie der Menschen und der Gesellschaft, sprich der Politik. In der Zeit, die noch übrig bleibt, gehe ich gerne mit dem Mountainbike auf kleine Biketouren, am allerliebsten in den Bergen.